Backgammon

rating: 5
Spieler online:
494
Kategorie:
Brettspiele
Mindestspieleranzahl:
2
Spieldauer:
ca. 5 Min.
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Backgammon

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Backgammon: Spielanleitung

Bevor ein neues Spiel eröffnet oder eine bereits eröffnete Partie angenommen wird, muss der Spielmodus ausgewählt werden. Die einzelnen Varianten und Modi unterscheiden sich durch kleine Unterschiede in den Regeln, die Anzahl der Partien bzw. durch die Zeit, die pro Zug zur Verfügung steht.

Varianten / Spielmodi:

Backgammon: Blitz, Einzel, auf 3, auf 5 auf 9

Tavli: auf 3, auf 5 auf 9

Portes: Blitz, Einzel, auf 3, auf 5 auf 9

Plakoto: Blitz, Einzel, auf 3, auf 5 auf 9

Fevga: Blitz, Einzel, auf 3, auf 5 auf 9

 

  1. Einzelspiel

Wird kein anderer Modus ausgewählt, so ist die Standardeinstellung das Einzelspiel.

Zu Spielbeginn erhält jeder Spieler einen Zeitbonus von 2 Minuten für seine Züge. Die Stoppuhr beginnt zu laufen, sobald ein Spieler an der Reihe ist. Gelingt der Zug innerhalb von 20 Sekunden, wird der Zeitbonus für den nächsten Zug wieder auf das Ausgangsniveau von 2 Minuten aufgestockt. Dauert das Ziehen der Steine jedoch länger als 20 Sekunden, erhält der Spieler für den darauffolgenden Zug kein zusätzliches Zeitguthaben.

Verliert ein Spieler die Verbindung zum Server, kommen die Regeln „Verbindungsverlust bei Multiplayerspielen“ zur Anwendung (siehe Hilfe/Website/Verbindungsverlust).

  1. Blitzspiel

Anders als beim Einzelspiel, erhält jeder Spieler zu Beginn des Spiels nur 30 Sekunden Zeitguthaben und die Spielzeit pro Zug ist auf 10 Sekunden verkürzt. Braucht ein Spieler mehr als 10 Sekunden für seinen Zug, so erhält er keine 10-Sekunden-Gutschrift für den darauffolgenden Zug. Dieser Modus empfiehlt sich also für all jene, die ein schnelles Spiel machen wollen.

Wir empfehlen im Modus Blitzspiel die Funktion „Automatisches Würfeln“ zu aktivieren, um keine wertvollen Sekunden mit dem Würfeln zu verschwenden.

  1. Match

Für ein Backgammon-Match legen die Spieler vor Spielstart fest, auf wie viele Punkte sie spielen möchten (3, 5, oder 9 Punkte stehen zur Auswahl). Wie beim Einzelspiel beträgt das Zeitguthaben 2 Minuten und die Zugzeit 20 Sekunden.

Im Match-Modus wird die Crawford-Regel angewandt: Wenn ein Spieler den Matchpoint erreicht, also einen Punkt vor Gewinn der Partie steht, darf sein Gegner den Verdoppelungswürfel im darauffolgenden Spiel nicht einsetzen. In den nachfolgenden Spielen kann der Verdoppelungswürfel – abhängig von der gewählten Variante – wieder wie gewohnt verwendet werden.

HINWEIS: Im Match-Modus kommen Sonderregelungen bei Verbindungsverlust zum Einsatz:

Bricht im Spiel die Verbindung zum Server ab, übernimmt ein Computergegner die Rolle des ausgefallenen Kontrahenten. Gelingt es diesem nicht die Verbindung wiederherzustellen, spielt der Computergegner die Partie zu Ende. Ab Spielende hat der Spieler, der die Verbindung verloren hat, 2 Minuten Zeit um auf den Button „Weiter“ zu klicken, um in der nächsten Spielrunde wieder selbst antreten zu können. Gelingt das nicht, wird das Backgammon-Match abgebrochen. Es gilt folgende Punktewertung:

1) Gewinnt der automatische Spieler das Spiel wird der Sieg nicht gewertet.

2) Besiegt der Mitspieler den Computergegner, erhält er die entsprechende Punkteanzahl.

 

Spielbedienung

Die Spielsteine können durch Drag-and-Drop am Backgammon-Brett bewegt werden.

Sonderfunktionen:

Mit dem Verdoppelungswürfel (nur in bestimmten Varianten verfügbar) wird die Siegerpunktezahl verdoppelt. Dabei gilt: Ein Spieler kann die Verdoppelungsfunktion nie zweimal hintereinander anwenden. Setzt Spieler A den Würfel ein, kann Spieler B mitgehen (Take), ebenfalls verdoppeln (Redouble) oder aufgeben (Pass).

  • Mit „Take“ wird die vom Gegner angesetzte Punktezahl angenommen.
  • Mit „Redouble“ kontert der Gegner das Verdoppeln der Punkte und dreht den Würfel auf 4.
  • Mit „Pass“ gibt sich der Spieler freiwillig geschlagen und sein Gegner gewinnt die Partie.

Bei Backgammon besteht auch die Möglichkeit zu „Beavern“: Hier behält der Spieler, der soeben die Aktion „Redouble“ gesetzt hat, den Verdoppelungswürfel ein und zwingt damit seinen Gegner zum Annehmen oder Aufgeben.

Das automatische Würfeln empfiehlt sich insbesondere im Blitzspiel-Modus.

HINWEIS: Um den Verdoppelungswürfel einzusetzen, muss die Funktion „Automatisches Würfeln“ deaktiviert sein!

Wenn der Gegner die eigenen Steine nicht mehr gefährden kann und der Spielausgang absehbar ist, kann die Partie mit der Funktion „Automatisches Fertigspielen“ dem Computer übergeben werden.

 

Spielregeln

Du kannst Backgammon in 5 Spielvarianten spielen: Backgammon, Tavli (bestehend aus den 3 unterschiedlichen Runden „Portes“ (1), „Plakoto“ (2) und „Fevga“ (3)) sowie nach den Regeln der einzelnen Tavli-Runden.

Grundsätzliches

Es spielen immer 2 Spieler. Das Brett besteht aus 4 Boards, die wiederum in je 6 Felder aufgeteilt sind. Die Spieler erhalten je 15 Spielsteine, die – abhängig von der Variante – entweder in gegengleicher oder gleicher Zugrichtung in das Home Board gezogen und dann hinausgewürfelt werden müssen. Wer als erster keine Spielsteine mehr am Brett hat, gewinnt die Partie.

  1. Backgammon

Das Spiel beginnt mit der Startaufstellung für Backgammon. Die Spieler bewegen sich gegengleich in Richtung Home Board.

Beim ersten Wurf verwendet jeder Spieler nur einen Würfel. Der Spieler, der die höhere Augenzahl gewürfelt hat, beginnt. Er darf seine Steine um die eigene Augenzahl und um die des Gegners vorrücken. Nach dem Eröffnungswurf würfeln beide Spieler abwechselnd mit je 2 Würfeln und bewegen ihre Steine entsprechend den gewürfelten Augenzahlen. Die Punktezahlen werden nicht zusammengezählt sondern einzeln gesetzt. Es ist erlaubt die beiden Würfelergebnisse entweder mit einem oder mit unterschiedlichen Steinen zu ziehen. Welche Augenzahl vom Spieler zuerst gesetzt wird, bleibt dem Spieler überlassen.

Würfelt ein Spieler einen Pasch, also zweimal die gleiche Zahl, so wird die gewürfelte Augenzahl insgesamt viermal gezogen (z.B. viermal die 3).

Ziehen

Die Spielrichtung ist mit einem roten bzw. weißen Pfeil gekennzeichnet. Spielsteine können nur auf offene Felder gesetzt werden , d.h. auf Felder, die noch nicht, nur mit eigenen oder mit maximal einem gegnerischen Stein besetzt sind.

Wird ein Spielstein auf ein Feld gezogen, das nur von einem gegnerischen Stein besetzt ist, so wird dieser geschlagen. Der geschlagene Stein wird auf die Bar in der Mitte des Spielbretts gelegt und muss von seinem Besitzer wieder ins Outer Board hineingewürfelt werden. Erst, wenn es gelungen ist, den Stein zurück ins Spiel zu bringen, darf der betroffene Spieler auch wieder mit seinen anderen Spielsteinen weiterziehen.

Auswürfeln

Hat ein Spieler alle seine Steine in sein Home Board gebracht, so beginnt das Auswürfeln. Dafür würfelt er wie gewohnt und zieht dann Stein für Stein vom Spielbrett ins Ablagefeld.

Spielende

Gelingt es Spieler A, alle seine Steine abzutragen, ohne dass Spieler B auch nur einen einzigen Spielstein hinausgewürfelt hat, gewinnt Spieler A „Gammon“. Befindet sich darüber hinaus mindestens ein Stein von Spieler B auf der Bar, hat der Sieger „Backgammon“ erreicht (mehr dazu in der Punktewertung).

Das Spiel kann durch Klick auf den Button „Beenden“ abgebrochen werden, was dem Rückzug eines Spielers gleichkommt. Die Partie gilt jedoch nur dann als beendet, wenn der Gegner diesen annimmt.

Spieler Rauswerfen

Im Spiel kann der Gegenspieler den Spieler, der am Zug ist, aus dem Spiel werfen, falls dieser das vorgegebene Zeitlimit überschreitet. Die Aktion „Rauswerfen“ kann gewählt werden, sobald die Zeit rechts neben dem Spielbrett „0:00“ erreicht. Im Falle eines Rauswurfs übernimmt bis zum Ende der Partie der Computer für den ausgeschlossenen Spieler.

 

  1. Tavli, Portes, Plakoto und Fevga

Tavli ist eine Backgammon-Backgammon-Variante, die aus 3 Runden besteht. Wie bei Backgammon versuchen die beiden Spieler ihre Steine von der Startposition in den Zielbereich zu bringen und anschließend aus dem Spiel zu würfeln. Jede Runde folgt leicht unterschiedlichen Regeln. Die kleinen Regelunterschiede führen zu unterschiedlichen Spielstrategien, was den Reiz von Tavli ausmacht.

Bei Tavli spielst du mindestens 3 Runden in folgender Reihenfolge:

  • Runde 1: Portes
  • Runde 2: Plakoto
  • Runde 3: Fevga

Darüber hinaus kannst du auch ein eigenes Spiel starten, das ausschließlich den speziellen Regeln von Portes, Plakoto oder Fevga folgt. Die Regelunterschiede der einzelnen Spiele zum klassischen Backgammon sind nachfolgend genau erklärt:

2a) Portes

Portes ist die erste Spielrunde bei Tavli und kann darüber hinaus als eigene Spielvariante gestartet werden.

Das Spiel beginnt mit der Startaufstellung für Portes.

Die Spielregeln von Portes unterschieden sich nur minimal von den klassischen Backgammon-Regeln:

  • Entscheidungswurf und Spielstart: Zu Beginn würfelt jeder Spieler mit einem Würfel. Der Spieler, der die höhere Augenzahl erzielt, beginnt. Der Startspieler würfelt nun erneut mit beiden Würfeln, um zu ziehen.
  • Der Gewinner bekommt einen Punkt für einen einfachen Sieg und 2 Punkte, falls der Gegner noch alle Steine auf dem Brett hat.
  • Es gibt kein „Backgammon“ (3 Punkte) und keinen Verdoppelungswürfel.

 

2b) Plakoto

Plakoto ist die zweite Spielrunde bei Tavli und kann darüber hinaus als eigene Spielvariante gestartet werden.

Plakoto folgt ebenfalls den klassischen Backgammon-Regeln, allerdings mit folgenden Unterschieden:

  • Aufstellung: Zu Beginn befinden sich die Spielsteine jeweils im ersten Feld des entsprechenden Spielers (Feld 1 für Weiß, Feld 24 für Schwarz)
  • Einzelne gegnerische Steine werden nicht geschlagen, sondern blockiert: Setzt du deinen Stein auf ein Feld, auf dem ein gegnerischer Stein liegt, so kann dein Gegner den Stein erst wieder bewegen, wenn du weiterziehst und den Stein somit freigibst. Solange dein Stein einen gegnerischen Stein blockiert ist er geschützt und kann nicht vom Gegner blockiert werden. Du darfst auf einem Feld, auf dem du einen gegnerischen Stein blockierst, beliebig viele eigene Steine platzieren. Wie im normalen Spiel dürfen Felder mit 2 oder mehreren gegnerischen Steinen nicht betreten werden.
  • Neben den üblichen Möglichkeiten, das Spiel zu gewinnen, siegst du ebenfalls, wenn du einen gegnerischen Stein auf dem gegnerischen Startfeld (Mutterstein) blockierst. Hast du zu diesem Zeitpunkt jedoch selbst noch Steine auf deinem eigenen Startfeld, wird solange solange weitergespielt, bis auch dein Mutterstein blockiert ist (Unentschieden) oder bis du alle deine Steine von deinem Startfeld entfernt hast. Mit dem Entfernen der Steine kann erst begonnen werden, wenn alle deine Steine im Home Board angekommen sind.

 

2c) Fevga

Fevga ist die dritte Spielrunde bei Tavli und kann ebenfalls als eigene Spielvariante gestartet werden.

Hier werden die klassischen Backgammon-Regeln wie folgt abgewandelt:

  • Aufstellung: Die Steine der Spieler befinden sich diagonal zueinander (alle schwarzen Steine auf Feld 24, alle weißen auf Feld 12). Anders als bei Portes und Plakoto bewegen sich die Spieler nicht gegenläufig, sondern beide gegen den Uhrzeigersinn.
  • Es wird weder geschlagen, noch blockiert. Ein Stein darf nur auf ein komplett freies Feld gezogen werden. Dadurch kann schneller eine Sechserkette (6 Steine der eigenen Farbe belegen 6 aufeinanderfolgende Felder) gebildet werden als bei den anderen Varianten. Sechserketten können vom Gegner nicht überwunden werden, da die Reichweite eines Würfels maximal 6 Felder beträgt und vom Gegner belegte Felder nicht betreten werden dürfen.
  • Der erste Spielstein muss den Startpunkt des Gegners passieren, bevor du den nächsten Stein bewegen darfst.
  • Kein Spieler darf alle 6 Felder in seinem eigenen Startbereich blockieren.
  • Schafft es ein Spieler, seine gesamten Steine auf dem Feld vor einer gegnerischen Sechserkette zu platzieren, so muss der Gegner im nächsten Zug ein Feld der Sechserkette räumen und ihn passieren lassen.

 

Punktewertung

Siegerpunkte

Zu Spielende erhält der Sieger 1, 2 oder 3 Punkte, je nachdem wie hoch er gewinnt: Hat der Verlierer alle Steine am Backgammon-Brett und noch mindestens einen davon im Outer Board, erhält der Gewinner 3 Punkte (Backgammon). Hat der Gegner noch alle Steine am Brett (Gammon), so erhält man 2 Punkte. Alle anderen Gewinne werden mit einem Punkt belohnt.

Gibt Spieler A auf, wird der Sieg als „Gammon“ gewertet, sofern dieser mindestens 60 Spielpunkte im Rückstand zu Spieler B ist (Anzeige rechts neben dem Spielbrett) und noch keinen einzigen Stein hinausgewürfelt hat. Der Spielcomputer akzeptiert einen Gammon erst dann, wenn Spieler A die Frage „Wollen Sie wirklich einen Gammon aufgeben?“ positiv beantwortet und Spieler B den Rückzug akzeptiert hat.

Verdoppelungswürfel

Spielt Spieler A einen Beaver, so behält er, wie oben erwähnt, nach dem Zurückdoppeln den Verdoppelungswürfel ein. Für die Punktewertung bedeutet das Folgendes: Spieler A bietet Spieler B den Verdoppelungswürfel an, dieser nimmt ihn an und setzt seinerseits die Dopplerfunktion ein. Gibt Spieler A nun auf, gewinnt Spieler B und erhält zweimal die erzielten Siegerpunkte. Nimmt Spieler A jedoch an, steht der Verdoppelungswürfel auf 4 und verbleibt bei Spieler B.

Neben dem Spielbrett zeigt ein Feld die aktuelle Zweier-Potenz des Verdoppelungswürfels an. Maximaler Multiplikator ist 64.

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